Die vorgesteuerten Überdruckventile von Parker überzeugen durch eine robuste Bauform mit geringem Druckabfall und einen niedrigeren Hydrauliklärmpegel für Anwendungen unter Dauerbelastung. Diese Ventile sind für Drücke bis 420 bar (6000 psi) und Durchflüsse bis 350 l/m (92 gpm) geeignet und beinhalten in ihrem zuverlässigen und kompakten Design ein integriertes, freies Rückfluss-Rückschlagventil. Die vorgesteuerten Überdruckventile von Parker eignen sich ideal für Lasthalteanwendungen in mobiler Ausrüstung wie Landmaschinen, Luftfahrtgeräten, Müllfahrzeugen, industriellen Aggregaten, Bergbaumaschinen und anderen Druckregelkreisen mit Hochleistungsflüssigkeit.
Märkte:
• Landwirtschaft
• Hubanwendungen
• Fördertechnik
• Sonstige Industriemaschinen
• Herstellung von sonstigen Erzeugnissen
• Sonstige Mobiloptionen
Merkmale/Vorteile:
• Hohe Durchflusskapazität
• Leckagefrei
• Kompakte Bauweise
• Gehärtete Präzisionsbodenteile für längere Haltbarkeit
• Alle externen Teile verzinkt
• Einstellbare, fixierte oder manipulationssichere Einstellungen erhältlich
Einsatzbereiche:
• Lasthalten
• Aktuatorsteuerung
• Motorsteuerung
Zusätzliche technische Angaben:
Dieses besondere vorgesteuerte Schieberventil ist mit einer Rücklaufsperre ausgestattet. Dies ermöglicht den Durchfluss durch die entgegengesetzte Richtung, von Anschluss 2 zu 1. Dies kann in einer Anti-Kavitationsanwendung vorteilhaft sein, oder wenn der Rückfluss aufgenommen werden muss.
Vorgesteuerte Überdruckventile sind in Konfigurationen mit Kavitäten in den Größen -08 bis -20 erhältlich. Diese Ventile eignen sich vor allem für durchgehend laufende Systeme, in denen das Ventil häufig eingesetzt wird. Sie können eingesetzt werden, um den Systemdruck für lange Zeit aufrecht zu halten. Zusätzlich können die vorgesteuerten Ventile in Systemen mit starken Durchflussänderungen diese ohne übermäßigen Druckanstieg aufnehmen. Dies wird in manchen Fällen auch als Druckübersteuerung bezeichnet. Da der Durchfluss verschiedene Bereiche im Ventil öffnet, arbeiten diese Schieberventile leiser als ein herkömmliches direktbetätigtes Ventil. Die Leckagekomponente muss ebenfalls berücksichtigt werden, da der Schieber bauformbedingt einen geringen Leckagefluss durchlässt, während ein direktbetätigtes Ventil keinen nennenswerten Durchfluss zulässt, bevor der Öffnungsdruck erreicht ist.